Krankenhaus- Versorgung

Krankenhausversorgung durch die Glocken-Apotheke

In den Krankenhäusern besteht trotz industrieller Entwicklung nach wie vor ein erheblicher Bedarf an individuellen Spezialpräparaten. Auch ökonomische Hintergründe veranlassen die Krankenhauspharmazie, der Arzneimittelherstellung einen vorrangigen Platz einzuräumen: Dabei stehen Injektions- und Infusionslösungen, Pulver, Kapseln, Reagenzien und Salben im Vordergrund, insbesondere Dermatika.

Hierbei spielt die krankenhausversorgende Apotheke eine zentrale Rolle, da sie die Aufgabe hat, in ihrem Kontrolllabor die Rohstoffe, Zwischen- und Endprodukte auf deren Qualität genauestens zu prüfen. Es müssen sämtliche Herstellungs- und Prüfvorgänge durchgeführt und dokumentiert werden. Daraus ergeben sich für den Apotheker vielseitige technologische und analytische Aufgabenstellungen.

Durch sein umfassendes Wissen ist der Krankenhausapotheker befähigt, nach eingehender Beurteilung der Fertigpräparate zur Auswahl und gegebenenfalls auch zum Austausch bei gleichwertigen Präparaten zu raten bzw. darüber zu entscheiden. Ebenso organisiert er die Auswahl und den Einkauf von Verbandstoffen und anderen Medizinprodukten bis hin zum OP-Material eigenverantwortlich.

Somit entsteht eine enorm wichtige Symbiose zwischen einer krankenhausversorgenden Apotheke wie der Glocken-Apotheke und den ihr zugeordneten Einrichtungen.