Der Heublumensack

Altes Hausmittel gegen Verspannungen

Vorbereitung und Anwendungsweise:
Den Leinensack, ca. 30 x 30 cm groß, füllt man zur Hälfte mit getrockneten Heublumen (unser Beutel reicht für 3 bis 4 Füllungen). Man schlägt die andere Hälfte um und und feuchtet den Heusack etwas an. Anschließend über einem Wasserbad (im Küchensieb über Kochtopf) dämpfen bis er gut warm (fast heiß) ist, (Prüfung an Wange oder Innenseite des Unterarms), leicht ausdrücken. Der Heublumensack wird mit einem trockenen Tuch (Leinentuch) auf dem schmerzenden Körperteil fixiert und mit einem wärmenden Tuch umwickelt. Dabei sollte man im Bett gut und warm eingepackt werden. Den Heusack 45 Minuten bis 1 Stunde einwirken lassen. Danach sollte noch eine halbe Stunde Bettruhe eingehalten werden. Abschließend ist eine temperierte Waschung (lauwarm) angezeigt.

Gedämpfte Heusäcke können 6 bis 8 mal verwendet werden.

Leeren Heusack auskochen, trocknen und wieder füllen. Von der oft genannten Methode, den Heusack mit kochendem Wasser zu übergießen und ca. eine Viertelstunde in kochenden Wasser durch zu erhitzen, möchten wir abraten, da die heilsamen und wertvollen Inhaltsstoffe zum größten Teil mit ausgekocht werden.

Eine wohltuende Wirkung ist so gesichert.



Hinweis:
Die Anleitung zur Zubereitung und Anwendung des Heublumensacks kann eine individuelle Beratung/Untersuchung durch einen Arzt nicht ersetzen. Insoweit wird für Schäden, die durch die Zubereitung/Anwendung des Heublumensacks hervorgerufen werden, keine Haftung übernommen.